Hier findet Ihr aktuelle Informationen des Wehrführers

Sonderausbildung Absturzsicherung

vom 06. bis 12. August 2018 wurden 9 Kameraden der Wehr Schmelz und Nalbach im Thema Absturzsicherung ausgebildet.

Insgesamt 27 Stunden müßten die Angehörigen aus den Löschbezirken Schmelz, Limbach und Nalbach -Bilsdorf absolvieren.

Neben der Theorie stand auch die praktische Ausbildung im Vordergrund.

Insgesamt 4 Ausbilder betreuten die Lehrgangsteilnehmer.

Alle Teilnehmer legten am Sonntag ihre schriftliche und praktische Prüfung mit Erfolg ab.

Nach 2017 ist dies bereits der 2. Lehrgang der in Zusammenarbeit mit der FFW Nalbach durchgeführt wurde.

Eine enge Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg, sichert den hohen Ausbildungstand der Wehr Schmelz.

An dieser Stelle möchte mich bei allen Teilnehmern bedanken, die ihre Freizeit für diese Ausbildung zur Verfügung gestellt haben.

Ein Dank geht auch an das Ausbilderteam.

mit kameradschaftlichen Grüßen

Th. Müller

Wehrführer

Erneute Vorstellung der Sandsackfüllanlage bei der Feuerwehr Schmelz

Nach den Starkregenereignissen im Juli hatten die Feuerwehr Schmelz verstärkt Nachfragen über die in Schmelz vom Landkreis Saarlouis stationierte Sansackfüllanlage, deshalb gab es eine erneute Vorstellung der Anlage.

Bei dieser Vorstellung wurde das Konzept des Landkreis Saarlouis vom Wehrführer Thorsten Müller vorgestellt.

Insbesondere die organisatorischen Abläufe und Zuständigkeiten innerhalb der Wehr Schmelz, die diese Anlage im Auftrag des Landkreises Saarlouis betreibt wurden vom Wehrführer Thorsten Müller und Bürgermeister Armin Emanuel den Anwesenden Gästen vorgestellt.

Bedient wurde die Anlage von den Löschbezirken Primsweiler, Michelbach, Dorf im Bohnental, mit Unterstützung des Löschbezirk Schmelz und Mitarbeitern des Gemeindebauhofes.

Die Besucher konnten sich ein Bild über die Leistungsfähigkeit der Anlage machen, da es Planungen in ihren Zuständigkeitsbereichen gibt, solche Anlagen zu beschaffen.

Außerdem konnten die Besucher den Ablauf der Befüllung vom losen Sand bis zur fertigen Transportfähigen Europlatte mit Sandsäcken verfolgen.

Den Besuchern wurden im Rahmen dieser Veranstaltung auch alle offenen Fragen beantwortet

 fuellen

Ein Lader befüllt die Anlage mit Sand

Laden

Vier Säcke können gleichzeitig mit Sand gefüllt werden.

 naehen

Mit 2 Nähmaschinen werden die gefüllten Säcke vernäht.           

lagern

Etwa 30 Säcke werden auf Paletten gelagert und abtransportiert.

 

Anwesende bei der Vorführung waren:

Bürgermeister Armin Emanuel

Wehrführer Thorsten Müller

LBI Timo Meyer

KBI Bernd Paul Landkreis Saarlouis

KBm Dirk Schäfer Landkreis St. Wendel

Vertreter der BF Saarbrücken

Wehrführer des Landkreis St. Wendel

Vertreter der Feuerwehr Konz aus Rheinland Pfalz

Vertreter Feuerwehr Ensdorf

Noch einige Details zur Sandsackfüllanlage.

Die Anlage wurde 2014 aus Mitteln der Feuerschutzsteuer für etwa 25.000 € durch den Landkreis Saarlouis beschafft. Pro Stunde können ca. 1200 Säcke gefüllt, zugenäht und verladen werden. Seit Inbetriebnahme der Anlage wurden bereits 15.000 Säcke befüllt. Für den reibungslosen Ablauf werden ca. 20 Personen benötigt. Die Feuerwehren des Landkreises Saarlouis können hier im Einsatz gefüllte Sandsäcke bestellen und abholen. Bei freier Kapazität können auch Feuerwehren über die Kreisgrenzen hinaus bedient werden. Mehr Informationen durch den Wehrführer der Gemeinde Schmelz.

Erfolgreiche Sonderübung

von Feuerwehr, Rettungsdienst und DRK in Limbach

„Busunfall mit Motorrad – Massenanfall von Verletzten“, so lautete der Funkspruch der am Samstag gegen 13.00 Uhr die Löschbezirke Limbach, Dorf im Bohnental, Schmelz, Hüttersdorf, Primsweiler und Michelbach im Rahmen der diesjährigen Sonderübung erreichte.

Die Angenommene Situation: Ein Motorradfahrer fährt mit überhöhter Geschwindigkeit in einen Kreuzungsbereich ein. Dort kommt er wegen der erhöhten Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn. Der entgegenkommende Linienbus leitet sofort eine Vollbremsung ein, kann einen Zusammenstoß aber nicht mehr vermeiden. Der Motorradfahrer kommt vor der Kollision mit dem Linienbus zu Fall und wird von diesem überrollt. Durch die eingeleitete Vollbremsung des Linienbusses werden die Fahrgäste teilweise durch den Bus geschleudert.



Kurze Zeit nach der Alarmierung erreicht der erste Löschbezirk den Unfallort, auch DRK und Rettungsdienst sind gleich vor Ort um die insgesamt 38 Verletzten zu versorgen.

Neben der Rettung des verunglückten Motorradfahrers gilt es für die Feuerwehr den Linienbus, der am Berg zum Stehen gekommen ist, zu sichern.

Leicht verletzte Businsassen können direkt geborgen werden, ohnmächtige und stärker verletzte Personen können erst nach medizinischer Versorgung und mithilfe von Tragen aus dem Bus befreit werden.

Nach kurzer Zeit ist auch die Notfallseelsorge vor Ort um die Leichtverletzten und unverletzten Personen zu betreuen.

Während der ersten Bergungen hat das DRK bereits zwei Zelte aufgebaut, in denen die Verletzten Businsassen erstversorgt werden können.

Die Leitung des Einsatzes hat der Löschbezirk Limbach gemeinsam mit der Führungsgruppe der Schmelzer Wehr. Vom Einsatzleitwagen aus koordinieren sie den gesamten Einsatz.

Nach 90 Minuten ist der Einsatz beendet. Alle Verletzten konnten gerettet und versorgt werden, der Bus wurde gesichert und während des gesamten Einsatzes wurde der Brandschutz im Bereich der Unfallstelle sichergestellt.

„Von Seiten der Feuerwehr aus können wir sehr zufrieden sein mit dem Ablauf der Übung“, so Thorsten Müller, Wehrführer der Feuerwehr der Gemeinde Schmelz. „Bei solch einer Übung ist wieder einmal deutlich zu sehen, dass die Strukturen die wir über Jahre antrainiert haben greifen.“

Insgesamt wirkten 101 Rettungskräfte von DRK, Rettungsdienst, Feuerwehr und die Notfallseelsorge bei der Sonderübung mit.

Ich darf Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass offizielle Mitteilungen über Einsätze und Übungen der Feuerwehr ausschließlich über die Pressestelle der Gemeinde Schmelz oder die Wehrführung erfolgen.

Die Feuerwehr kann keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit von Veröffentlichungen von anderer Stelle übernehmen.



Der Bürgermeister

Armin Emanuel

Am Samstag den 16.06.18 führte die Feuerwehr der Gemeinde Schmelz im Ortsteil Limbach eine MANV Übung durch.

(MANV = Massenanfall von Verletzten)

Die gemeinsame Pressemitteilung von Feuerwehr, Rettungsdienst, PSNV und Gemeinde folgt in Kürze.

Thorsten Müller - Wehrführer

Rekordabfüllung von Sandsäcken

mit der Sandsackabfüllanlage in Schmelz

Sandsackabfüllanlage062018Starke Regenfälle hielten die Schmelzer Feuerwehr am vergangen Montag, 11. Juni, bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen in Atem.

Alle sechs Löschbezirke der Gemeinde Schmelz waren an diesem Tag im Einsatz. Mit 90 Einsatzkräften wurden insgesamt 26 Einsatzstellen in den Ortsteilen Schmelz, Hüttersdorf, Limbach, Primsweiler, Michelbach und Dorf im Bohnental versorgt. Die Einsatzführung erfolgte dabei über die Führungsgruppe in der Feuerwache in Schmelz, die Einsatzleitung hatte die Schmelzer Wehrführung.

Hierbei hat sich wieder einmal der durch Feuerwehr und Verwaltung seit den 90er Jahren ständig weiterentwickelte Hochwasseralarmplan der Gemeinde Schmelz bestens bewährt. Der Plan regelt unter anderem das Zusammenwirken der Rettungsdienste wie Feuerwehr und DRK, sowie die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem Bauhof. Auch die Einbindung des Landkreises und des THW sind dort geregelt. Des Weiteren sind dort die kritischen Hochwasserpunkte enthalten um lageabhängig rasch reagieren zu können.

Auch die Sandsackabfüllanlage des Landkreises Saarlouis, die sich auf dem Gelände des Schmelzer Bauhofes befindet und durch die Schmelzer Feuerwehr bedient wird, kam am vergangenen Montag erneut zum Einsatz. Die Schmelzer Löschbezirke Primsweiler, Dorf im Bohnental und Michelbach übernahmen dabei die Befüllung der Sandsäcke und wurden durch die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Schmelz unterstützt.

Es wurden insgesamt 4.200 Sandsäcke befüllt, so viel wie nie zuvor im Rahmen eines Einsatzes. Mit den Sandsäcken wurden neben Schmelz auch die Gemeinden Nalbach, Saarwellingen, Schwalbach, Überherrn und Rehlingen-Siersburg sowie Lebach und Dillingen versorgt. Neben den dem Landkreis Saarlouis angehörigen Feuerwehren wurden auch dieses Mal wieder die Gemeinden Tholey und Eppelborn über die Landkreisgrenzen hinaus mit Sandsäcken unterstützt.

Als einzige Gemeinde im Landkreis Saarlouis verfügt Schmelz seit März 2015 über eine Sandsackfüllanlage. Im Katastrophenfall wird die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Schmelz auch andere Feuerwehren im Landkreis mit gefüllten Sandsäcken unterstützen. Die Abfüllanlage verfügt über vier Abfüllstutzen, die das gleichzeitige Füllen von vier Sandsäcken ermöglichen. Mit dem Radlader wird der Sand in einen Trichter am oberen Ende der Abfüllanlage eingefüllt. Leere Sandsäcke werden unter die Abfüllstutzen gehalten und durch Zug an diesen gelangt eine konstante Menge Sand in jeden Sack. Die gefüllten Sandsäcke werden dann zur Nähmaschine weitergereicht. Zwei tragbare Industrienähmaschinen, die beweglich an jeweils einem Federzug befestigt sind, werden zum Vernähen der Sandsäcke genutzt. Die dadurch entstehende, flache Form der Sandsäcke, ermöglicht eine optimale Nutzung.

Zehn Personen bedienen die Sandsackfüllanlage. Neben einem Radladerfahrer, vier Personen an den Abfüllstutzen und zwei Personen an den Nähmaschinen sind zusätzliche Kräfte zum Anreichen von leeren Säcken oder dem Wegräumen gefüllter Säcke nötig.

Besonders betroffen waren erneut die Anwohner im Bereich der Sollbach. Um kurzfristig hier eine Verbesserung zu erreichen werden, wie bereits angekündigt, die beiden Rückhaltebereiche und Teile des Baches von den angespülten Sedimenten befreit. Dies kann aber erst erfolgen sobald der Boden ausreichend abgetrocknet ist um ihn mit Baggern bzw. Radladern zu befahren. Des Weiteren wird derzeit geprüft, ob auf der gemeindeeigenen Fläche neben dem Kinderspielplatz eine weitere Rückhaltezone mit der Aufschüttung eines kleinen Dammes möglich ist. Um dauerhaft Abhilfe zu schaffen muss Hochwasser aber dort bekämpft werden wo es entsteht. Daher werden Überlegungen angestellt, ob und wie mittelfristig Retentionsräume im Bereich des Sollbaches und zwar vor der bebauten Ortslage geschaffen werden können.

Allen Feuerwehrfrauen und –männern, den Kräften des Bauhofs, des DRK und auch des THW danke ich herzlich für ihren vorbildlichen Einsatz. Darüber hinaus geht ein Dank an die Metzgerei Stroh und die Bäckerei Steiniger für die Versorgung der Einsatzkräfte.

Wolfram Lang

1.Beigeordneter

Hier der Bericht der neuen Führungsunterstützungsgruppe die am Montag aufgrund

der starkregen Ereignisse erstmals alarmiert wurde.

Bericht

   
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