Pressemitteilung

  

Der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Schmelz hat in seiner Sitzung am 10. Mai 2017 den Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Schmelz für die nächsten fünf Jahre beschlossen. Grundlage ist die gesetzliche Verpflichtung der Gemeinden, einen Brandschutzbedarfsplan aufzustellen und regelmäßig fortzuschreiben und damit zu gewährleisten, dass die Gemeinde eine den örtlichen Verhältnissen entsprechend leistungsfähige Feuerwehr aufstellt, ausstattet und unterhält. Die Fortschreibung des Planes wurde durch die Firma Forplan GmbH, Bonn, durchgeführt.

 

Im Brandschutzbedarfsplan wird zunächst der Ist-Zustand der Feuerwehr - bezogen auf Personal, Fahrzeuge und technische Ausstattung, Gerätehäuser, Einsatzaufkommen und Löschwasserversorgung – dargestellt und bewertet. Das folgende Soll-Konzept zeigt auf, welche Maßnahmen zur Einhaltung des Schutzzieles bzw. der Sicherstellung der Qualitätskriterien „Hilfsfrist“, Funktionsstärke Einsatzmittel und Erreichungsgrad notwendig sind.

 

Herauszustellen ist, dass sich die Ausbildung der Freiwillige Feuerwehr Schmelz insgesamt auf einem sehr guten Niveau befindet. Aufgrund der guten Nachwuchsarbeit kann die Schmelzer Wehr sich in den nächsten Jahren selbst reorganisieren und die erforderlichen Einsatzkräfte vorhalten. Für Bürgermeister Emanuel ist wichtig, dass im Vergleich zu anderen Gemeinden nicht in die Struktur der Feuerwehr eingegriffen werden muss und der Bestand der sechs Löschbezirke für die nächsten fünf Jahre gesichert ist.

 

Nicht verschwiegen werden darf, dass zur Einhaltung des Feuerschutzes und zur Sicherstellung der Qualitätskriterien eine enge Zusammenarbeit zwischen den Löschbezirken erforderlich ist. Da insbesondere tagsüber in den einzelnen Löschbezirken nicht genügend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen, wird durch gemeinsame Alarmierung der Löschbezirke die notwendige Einsatzstärke sichergestellt. Wehrführer Thorsten Müller weist darauf hin, dass dieses Verfahren schon seit einigen Jahren mit Erfolg praktiziert wird. Durch die regelmäßigen gemeinsamen Übungen der Löschbezirke ist gewährleistet, so Thorsten Müller, dass im Einsatzfall alles reibungslos abläuft. Diese Doppelalarmierungen wurden in der AAO (Alarm- und Ausrückordnung) laut Gutachter sehr gut umgesetzt, was der bescheinigte gute Erreichungsgrad wiederspiegelt.

 

Handlungsbedarf besteht laut Brandschutzbedarfsplan im Bereich der Feuerwehrgerätehäuser. Aufgrund des Alters der Gebäude stehen verschiedene Sanierungsarbeiten an. Die Investitionen in Fahrzeuge und technische Ausstattung wird in den nächsten Jahren in den Löschbezirken Limbach und Hüttersdorf fortgesetzt. Vorgesehen sind die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges für den Löschbezirk Limbach in 2017/2018 und die Anschaffung eines Löschfahrzeugs für Hüttersdorf  in 2019/2020.

 

 

 

 

   

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Der Dienst für die Gemeinde Schmelz wurde seitens der SZ leider eingestellt.
   
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